Projektwoche 3b – Montag
Aufgeregt versammelten wir, Igelkinder, uns mit unserem Gepäck im Schulhof. Nachdem alle organisatorischen Aufgaben erledigt waren, kam die Zeit des Abschiednehmens. Ein bisschen wehmütig, aber vor allem sehr erwartungsvoll und aufgeregt, winkten wir unseren Eltern zu und endlich konnte das „Abenteuer Projektwoche“ beginnen. Nach der Ankunft in der Pension Elmer bezogen wir unsere Zimmer und ließen uns das köstliche Mittagessen schmecken. Am Nachmittag packten wir die Koffer aus und begaben uns auf eine Entdeckungstour am Gelände. Voller Freude sprangen wir am Trampolin, fuhren mit den Gokarts, spielten Tennis, Fußball, Minigolf und noch vieles mehr. Als es zu regnen begann, bastelten wir unsere Zimmerbriefkästen, malten die Zimmerplakate und schrieben das Projektwochentagebuch. Das Abendessen schmeckte wieder hervorragend und auch die wenigen Heimweh-Tränchen beim Schlafengehen konnten uns den tollen ersten Tag nicht verderben.
Projektwoche
Heute strahlte die Sonne mit den Kindern der 3b um die Wette. Der Grund dafür: Die Kinder machten sich gemeinsam mit zwei Pädagoginnen auf den Weg zur heißersehnten Projektwoche nach Fladnitz an der Teichalm. Wir wünschen den Kindern eine wunderschöne Woche, tolle Ausflüge, gutes Wetter und freuen uns schon auf die vielen Erzählungen, wenn sie wieder zurück sind.
Töchtertag
Dass Berufe aus den Bereichen Technik, Digitalisierung, Handwerk und Naturwissenschaften nicht nur für Burschen geeignet, sondern auch für Mädchen höchst interessant und attraktiv sein können, wurde uns, Mädchen der 4. Klassen, am Töchtertag vor Augen geführt, als wir einen Vormittag lang bei der ÖBB-Zentralwerkstätte in technische und digitale Arbeitsprozesse hineinschnuppern durften. Wir wurden von weiblichen Lehrlingen durch das Unternehmen geführt, durften schweißen, hämmern, ein Geschicklichkeitsspiel mit der VR-Brille ausprobieren und die Entstehung von Gebilden im 3D-Drucker bestaunen. Zu Mittag kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für unsere berufliche Zukunft zur Schule zurück und erzählten den Buben, die wir schon ziemlich vermisst hatten, ausführlich von unserem ereignisreichen und spannenden Vormittag.
Die Mädchen der 4a und der 4b
„Kunst ist die Brücke zwischen Mensch und Natur.“ – Zu Besuch in der Hundertwasser-Ausstellung im Kunsthaus Wien.
Nicht nur die einzigartige Bauweise des Kunsthauses, in dem kein Fenster dem anderen gleicht, der Boden unter den Füßen wie eine leise Melodie zu fließen scheint, auf dessen Dach Bäume wachsen und in dessen Foyer ein Wasser-Stein-Pflanzen-Biotop ist, in dem das Wasser gegen die Schwerkraft fließt, war unkonventionell und beeindruckend, sondern vor allem auch die farbenprächtigen Bilder des Künstlers, die detailgetreuen Architekturmodelle der Müllverbrennungsanklage Spittelau oder des Kindergartens, dessen Dach im Winter als Rodelwiese dienen kann und die aufwändigen japanischen Holzschnitte, für deren Herstellung bis zu zwanzig verschiedene Holzstöcke nötig waren. Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt – der Vormittag mit diesem einzigartigen österreichischen Künstler, dessen Ansinnen es war, Mensch und Natur künstlerisch in Einklang zu bringen, hat uns nachhaltig beeindruckt.
Die Kinder der 4a
Autorenlesung im Rahmen der Lesewoche
Dieses Mal durften die Kinder altersmäßig differenzierten Lesungen lauschen.
„Mona, Max und der Mondgänger“ heißt das Buch, das den Kindern der ersten und zweiten Klassen von der Kinderbuchautorin Susanne Knauss präsentiert und auszugsweise vorgelesen wurde: Es ist ja schon ziemlich gruselig, in der Stille der Nacht plötzlich unbekannte Geräusche zu vernehmen. Trotz ihrer Anspannung verlassen Mona und Max mutig ihre Betten, spitzen die Ohren und gehen der Ursachen der unbekannten Laute auf den Grund…und was sie da herausfinden ist mehr als seltsam…
Das Lesezug-Buch ist genau auf das Alter seiner jungen Leser zugeschnitten, kann durch die Verwendung altersgemäßer Sprache und österreichischer Fibelschrift selbst von unseren Erstklässlern gelesen werden und spricht mit den fröhlichen bunten Illustrationen die Kinder an.
Nicht nur während des Vorlesens, sondern auch danach, lag es an den Kindern, genau und aufmerksam zuzuhören – und zwar den Fragen der Autorin, die sie zu dem eben Gehörten stellte. Die Kinder durften im Flüsterton miteinander diskutieren und anschließend ihre Antworten bekanntgeben.
Martin Selle las den Kindern der dritten und vierten Klassen, aus einem seiner IQ-Bücher, die er als Gegenstück zu plakativen Fernsehfilmen und stereotypen Handyspielen schreibt, vor: Um das Schicksal der Menschheit geht es in Martin Selles neuem Science-Fiction-Roman „2412 – STUNDE NULL“ – nur ein Kind kennt die Wahrheit hinter dem verschlüsselten Code, der über die Zukunft entscheiden wird…
Wie alle IQ-Bücher beinhaltet „2412“ neben der fesselnden Erzählung Nützliches für den Alltag. In diesem Fall Expertenratgeber zu den Themen „Was Hände verraten“ beziehungsweise zu „Selbstschutz- und Sicherheitstechniken“ – beides Themen, die auch integrale inhaltliche Bestandteile des Thrillers sind.
Im Anschluss an jede der beiden Lesungen gab es ein Quiz, bei dem die glücklichen Sieger wertvolle Buchpreise mit nach Hause nehmen durften. Alle Kinder erhielten Autogramme der Autoren und vor allem eine Auffrischung ihrer Leselust und Lesefreude.
Viele Kinder stellten fest: „Bücher sind toll! Ich will viel mehr lesen! Und vielleicht schreibe ich dann auch einmal ein spannendes Buch…!“